Wer vom Ernst-Hinterberger-Hof Richtung Margaretenstraße radeln wollte, musste das Fahrrad entweder die Josef-Schwarz-Gasse entlang schieben oder einen Umweg über die viel befahrene Arbeitergasse fahren. Das ist vorbei: Radfahrer können in der Josef-Schwarz-Gasse nun in beide Richtungen fahren.
Die neue Einbahnöffnung erleichtert das Radfahren in Margareten und mache es sicherer und attraktiver. Die Umsetzung erfolgte nach einem Antrag von KPÖ-LINKS Margareten in der Bezirksvertretungssitzung.
Engmaschige Infrastruktur für schnelle und sichere Wege
"Jede zusätzliche Verbindung macht das Radfahren im Bezirk alltagstauglicher“, betont Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne). "In Margareten brauchen wir – wie im gesamten innerstädtischen Bereich – ein engmaschiges Radinfrastrukturnetz, damit man kurze Wege schnell und sicher zurücklegen kann. Solche Einbahnöffnungen sind wichtige Bausteine, damit Radfahren im Grätzl nicht nur punktuell, sondern wirklich durchgehend funktioniert.“
Mehr Flexibilität und bessere Orientierung
Wenn Radfahren in Einbahnstraßen in beide Richtungen möglich ist, bringt das für Radfahrende mehr Flexibilität. Für viele kurze Wege im Alltag bedeutet das eine bessere Orientierung und mehr direkte Verbindungen im Wohngrätzl. Claudia Krieglsteiner, Klubobfrau von KPÖ-LINKS Margareten, unterstreicht: "Auch in der großen Stadt soll Radfahren angstfrei und möglichst gefahrlos möglich sein. Deshalb versuchen wir auch in Margareten immer wieder Verbesserungen im Radwegnetz umzusetzen. Der Vorschlag für die Einbahnöffnung in der Josef-Schwarz-Gasse wurde mir von einer Anrainerin gemacht.“ Mit der Öffnung der Josef-Schwarz-Gasse in beide Richtungen werde das Radfahren in Margareten wieder ein Stück attraktiver. Der Bezirk setze damit einen weiteren Schritt in Richtung eines fahrradfreundlichen Margaretens.