U-6-Monster wollte sich erhängen

Sex-Täter

U-6-Monster wollte sich erhängen

Selbstmord-Drohungen in U-Haft - Serien-Sex-Täter in der Psychiatrie. 

Mit seinen Opfern hatte Mustafa A. kein Mitleid: Im Zeitraum eines Jahres beobachtete er in der U-Bahn-Linie U 6 immer wieder Frauen und verfolgte sie. Nachdem er ihnen Geld und Handy abgenommen hatte, missbrauchte er seine Opfer brutal.

Noch fünf weitere Opfer des Vergewaltigers

Nach Veröffentlichung von Fahndungsfotos aus mehreren Überwachungskameras wurde der Täter zunächst als Mustafa A. identifiziert. Der 28-Jährige flüchtete mit dem Zug in Richtung Türkei, wurde aber an der ungarisch-rumänischen Grenze geschnappt.

Schon bei der Überstellung nach Österreich soll sich der Serientäter (der neben acht bekannten Fällen noch weitere fünf auf dem Kerbholz haben könnte) als weniger einsichtig und reuig als weinerlich gezeigt haben.

Wie ÖSTERREICH jetzt aus Justizkreisen erfuhr, kippte der Verdächtige – wohl auch aus Angst vor den Mithäftlingen, die mit Vergewaltigern nicht sonderlich zimperlich umgehen – vollends ins Selbstmitleid.

Zusammenbruch nach zwei Tagen U-Haft
In den ersten zwei Tagen in der Josefstadt drohte der mutmaßliche Serientäter mehrfach und offenbar so ernsthaft, sich aufzuhängen, dass er wegen akuter Suizidgefahr in die Psychiatrie auf die Baumgartner Höhe überwiesen wurde:

Fast drei Wochen nun schon ist Mustafa A. im streng bewachten Pavillon 23 in Behandlung und Begutachtung. Hier werden ausschließlich Patienten des Maßnahmenvollzugs oder akut erkrankte Straf- und Untersuchungshäftlinge betreut, wobei auch ein Therapievorschlag für die Weiterbehandlung in der zuständigen Vollzugsanstalt erstellt wird.

Letzterer Punkt ist insofern von Bedeutung, als der 28-Jährige – wie ÖSTERREICH herausfand – heute, Donnerstag, wieder in seine Zelle in die Josefstadt zurückgebracht wird. Auch hier wird er unter ständiger Beobachtung stehen. Der Prozesstermin steht noch nicht fest.

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