ORF-Show

Spendenrekord für "Licht ins Dunkel" erwartet

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Im Vorjahr wurden allein zu Heiligabend 5.8 Millionen Euro gespendet.

Die Vorbereitungen im ORF-Zentrum am Wiener Küniglberg laufen derzeit auf Hochtouren. Die Mega-Spenden-Show im ORF startet morgen um 9.05 Uhr in ORF 2 mit dem Entzünden der Friedenskerze – fast 15 Stunden später werden um die sechs Millionen Euro für bedürftige Menschen von den erwarteten rund 2,2 Millionen Zusehern hereingekommen sein. Das bedeutet auch heuer wieder einen neuen Spendenrekord.

Hälfte der Spenden zu Heiligabend
Licht-ins-Dunkel-Geschäftsführerin Christine Tschürtz-Kny strahlt im Gespräch mit ÖSTERREICH angesichts des Vorjahresergebnisses: „Wir erhielten 2005 insgesamt 10,2 Millionen Euro an Spendengeldern; davon allein am 24. Dezember 5,8 Millionen.“ Auch heuer „läuft die Aktion bisher gut. Wir hoffen hier alle auf ein gutes Spendenergebnis.“ Die Gelder kommen Sozialhilfe- und Behindertenprojekten in ganz Österreich zugute.

Hotline: 0800 24 12 06
Die Spenden-Hotline – kostenlos aus ganz Österreich – ist wieder das Datum des Heiligen Abends: 0800 24 12 06. Bundesheersoldaten, mehr als 130 Prominente und viele freiwillige Helfer werden im „Schichtdienst“ die Anrufe der ORF-Seher entgegennehmen.

Größte Hilfskampagne Europas
Licht ins Dunkel ist mittlerweile zur größten humanitären Hilfskampagne Europas aufgestiegen. Die Aktion wurde 1973 initiiert. Die erste Sendung wurde im Radio gesendet; das Ergebnis der Spendenkampagne waren umgerechnet 2.500 Euro.

Elmar Oberhauser im Interview:
ÖSTERREICH: Was ist für Sie die Botschaft von „Licht ins Dunkel“?

Elmar Oberhauser: Dass man nicht nur an sich selbst denken soll. Wenigstens einmal im Jahr steht die Mitmenschlichkeit im Mittelpunkt. Die Spendenbereitschaft ist ja sensationell. Der Gesamtbetrag ist dann nicht nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

ÖSTERREICH: Was war für Sie ein besonders eindrucksvoller Moment?

Oberhauser: Die Aktion ist jedes Mal eindrucksvoll. Deshalb fliege ich immer erst mit der letzten Maschine zu meiner Familie nach Vorarlberg.

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