Jung-Vater erschoss Freundin aus Versehen Urteil Graz Steiermark

Aus Versehen

Jung-Vater erschoss Freundin mit Gewehr

Acht Monate auf Bewährung bekam der Todesschütze nach einem tragischen Unfall in der Steiermark. 

 

Die beiden 19-Jährigen waren ein Herz und eine Seele, hatten erst wenige Monate zuvor auf Facebook ihre Liebe verkündet und dass sie von nun an ein Paar seien. Im vergangenen Juni wurden die Burgenländerin und der Oststeirer schließlich glückliche Eltern eines Buben. Doch im September geschah das Drama: Beim Umzug verräumte der Jung-Vater die doppelläufige Schrotflinte seines Opas. Ein Schuss löste sich, traf die Lebens­gefährtin ins Gesicht. Die 19-Jährige war auf der Stelle tot. Wegen fahrlässiger Tötung musste sich der Unglücksschütze, der nach der Tragödie in der Psychiatrie behandelt wurde, am Mittwoch in Graz vor Gericht verantworten.

Kind des Paares
 jetzt bei Großeltern

Die Verhandlung und die Urteilsverkündung fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der 19-Jährige wurde zu acht Monaten bedingter Haft verurteilt. Weil die Staatsanwaltschaft noch nicht zustimmte, ist das Urteil nicht rechtskräftig. Es gilt die Unschuldsvermutung. Der kleine Sohn wurde nach dem Tod seiner Mutter zu den Großeltern in den Bezirk Jennersdorf gebracht. Die Familie des Schützen kümmerte sich unterdessen um den nervlich angeschlagenen 19-Jährigen.



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