Schutzzone Graz

26 Betretungsverbote ausgesprochen

Erste Kontrollen in Schutzzone im Stadtpark

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Nach wenigen Tagen Gültigkeit hat die Polizei bereits erste Erfolge verzeichnet.

Graz. Seit 9. März ist der Stadtpark in Graz neue Schutzzone. Mit Hunden, zivilen Beamten, der Fremdenpolizei, Drogen-Ermittlern und Streifenpolizisten wurde bereits an Tag eins mit verstärkten Kontrollen begonnen. Alleine am Montag konnten schon 26 Betretungsverbote ausgesprochen werden.

Sechs Personen wurden gerichtlich gesucht

Erfolg. Die Maßnahmen richten sich vor allem gegen Aktivitäten der Drogenkriminalität. Bei sechs überprüften Personen wurde festgestellt, dass sie gerichtlich gesucht wurden, wie die Landespolizeidirektion am Dienstag bekannt gab. Nach einer Evaluierung des Stadtparks im Vorjahr, bei der in Summe 850 strafbare Handlungen binnen eines Jahres festgestellt wurden, wurde der Park deswegen, wie schon der Volksgartenpark und der Metahofpark, zu einer neuen Schutzzoneerklärt.

Ziele. „Leitlinie ist es, nicht berechenbar zu sein“, sagte der stellvertretende Stadtpolizeikommandant von Graz, Oberst Thomas Heiland. Vor allem Minderjährige, die im größten Park der Landeshauptstadt spielen oder sich mit Freunden treffen, sollen durch die Schutz­zone vor strafbaren Handlungen im öffentlichen Raum geschützt werden. Sind die Dealer nicht mehr so sichtbar, kann das auch das subjektive Sicherheitsgefühl aller Parkbesucher heben. Die verstärkten Kontrollen laufen weiter.

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