Flüchtling-Feuerteufel

3 Brandanschläge

Flüchtling wurde aus Frust zum Feuerteufel

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Als ein Iraker abgeschoben werden sollte, schwor er Rache und griff zur Selbstjustiz.

Stmk. Der heute 46-Jährige kam mit der großen Flüchtlingswelle 2015 ins Land. Doch von Anfang an bekam der Iraker Probleme mit den Behörden. Als sein Asylantrag schließlich endgültig abgelehnt worden war, drehte er durch und wurde zum Brandstifter. Er legte im Bezirksgericht, im Grazer Rathaus und am Hauptbahnhof mit Brandbeschleunigern Feuer.
Zuvor waren dem 46-Jährigen und seiner Frau bereits die drei gemeinsamen Kinder abgenommen worden. Es bestand der dringende Verdacht der Vernachlässigung und des Quälens Minderjähriger. Die drei leben heute in einem SOS-Kinderdorf.

Am Dienstag musste sich der Iraker vor Gericht wegen der Brandstiftungen, wegen versuchter Körperverletzung und Nötigung verantworten. Er bereute und entschuldigte sich.
Ein psychiatrischer Gutachter bescheinigte dem Angeklagten eine „geistige Abartigkeit“. Der Iraker sei zwar zurechnungsfähig gewesen, jedoch nur eingeschränkt. Der Sachverständige plädierte für die Einweisung in eine Anstalt. Das ­Urteil stand noch aus, es gilt die Unschuldsvermutung.

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