Kartnig: 
GPS-Fußfessel
ab Montag

Graz

Kartnig: 
GPS-Fußfessel
ab Montag

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Der Hausarrest startet. Der nächste Prozess steht aber vor der Tür.

Jetzt ist es so weit: Ex-Sturm-Präsident und Society-Größe Hannes Kartnig erhält am nächsten Montag die Fußfessel. In der Justizanstalt Graz-Jakomini wird ihm virtuell eine Zelle zugewiesen und die Fußfessel angelegt.

24-Stunden-Kontrolle
Das Besondere: Kartnig wird eine Fußfessel mit GPS-System tragen. Es kann dann 24 Stunden mitverfolgt werden, wo sich Kartnig aufhält. „Ihm wurde eine GPS-Fußfessel genehmigt, weil er immer wieder geschäftliche Termine hat. Kartnig wird aber nicht besser als andere behandelt“, so Oberstleutnant Kurt Schmiedbauer von der Justizanstalt.

„In seinem Fall macht es Sinn. Nachträglich kann überprüft werden, ob die Termine des Wochenplans eingehalten wurden“, so Andreas Zembaty vom Verein Neustart. Kartnig darf sich in seiner Villa und an seinem Arbeitsplatz aufhalten. Nur in Ausnahmefällen sind Arzt- oder Geschäftstermine – jedoch nur mit Vorankündigung beim Sozialarbeiter – erlaubt. Partys und Events sind verboten.

Nächster Prozess
Im Frühjahr fasste der 63-Jährige 15 Monate unbedingte Haft und 5,5 Millionen Euro Geldstrafe wegen Steuerhinterziehung und schweren Betrugs aus. Am 12. November startet die Neuauflage des Wettprozesses gegen ihn in Graz.

J. Prüller

Urteil im Kartnig-Prozess

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