Lkw-Serienunfälle blockierten Bosrucktunnel

Stundenlange Sperre

Lkw-Serienunfälle blockierten Bosrucktunnel

Binnen weniger Stunden ist am Montag der Bosrucktunnel der Pyhrnautobahn (A9) zweimal durch Lkw-Serienunfälle blockiert worden.

An der ersten Karambolage in der Früh waren fünf Schwerfahrzeuge beteiligt, kurz nach der Freigabe zu Mittag krachten erneut drei Lkw ineinander. Verletzt wurde niemand, es kam zu mehrstündigen Sperren.

Turbo-Schaden an Lkw
Zur ersten Sperre war es gegen 7.45 Uhr gekommen, nachdem ein Transporter einen Turbo-Schaden hatte und im Grenztunnel zwischen der Steiermark und Oberösterreich zu stehen kam. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen schlechten Sicht fuhren in Folge mehrere Fahrzeuge, darunter vier Lkw-Züge, auf.

Schwerfahrzeuge konnten nicht ausweichen
Zwei der in den Unfall verwickelten Transporter konnten noch selbst aus dem Tunnel hinausfahren, ebenso die Pkw. Zwei Schwerfahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Pkw konnten während der Bergungsarbeiten über den Pyhrnpass ausweichen, auf dem starker Schneefall herrschte. Sämtliche Schwerfahrzeuge mussten die Sperre abwarten.

Lkw krachten zusammen
Etwa 45 Minuten nachdem der Verkehr wieder durch den Tunnel rollte, kam es laut ÖAMTC gegen 12.30 Uhr erneut zu einem Unfall: Zwei Lkw krachten in dem einröhrigen Tunnel mit Gegenverkehr frontal zusammen. Ein weiteres Schwerfahrzeug fuhr auf. Abermals musste eine Sperre verhängt werden, deren Dauer nicht absehbar war.

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