Metalldiebe blieben mit Beute stecken

Lkw überladen

Metalldiebe blieben mit Beute stecken

Beim Abtransport der 38.000-Beute steckte der Kastenwagen in einem Feld fest.

Eine Panne mit dem Fluchtfahrzeug hat drei mutmaßliche Metalldiebe am Wochenende in der Obersteiermark daran gehindert, mit Legierungssteinen im Wert von rund 38.000 Euro das Weite zu suchen. Der schwer beladene Kastenwagen der Verdächtigen blieb in der Nacht auf Sonntag nahe des Tatorts in einer aufgeweichten Wiese stecken. Als die drei das Fahrzeug abholen wollten, klickten die Handschellen.

Täter flüchteten zu Fuß
Die vorerst unbekannten Täter hatten sich bereits am Wochenende Zugang zu einem Eisenwerk in Mitterdorf im Mürztal (Bezirk Mürzzuschlag) verschafft und Ware mit mehr als einer Tonne Gewicht in ihren Kastenwagen geladen. Als sie sich über die Wiese davonmachen wollten, blieb das Auto stecken. Obwohl die Diebe bereit waren einen Teil der Beute zurückzulassen, bekamen sie den Wagen nicht frei. Während das Fahrzeug samt Beute zurückblieb, flüchteten die Täter.

Tagsüber bemerkte die Portierin des Eisenwerks den Kastenwagen und verständigte die Polizei. Diese observierte das Auto, bis ein 36-jähriger Rumäne auftauchte und mit dem Fahrzeug wegfahren wollte. Er sowie ein 42-jähriger Landsmann und ein 45-jähriger Altwarenhändler aus Niederösterreich wurden festgenommen. Die Verdächtigen bestritten bei den Einvernahmen die Tat. Sie wurden in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.
 

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