So schlimm war Explosion

Böller-Drama

So schlimm war Explosion

Kicker verlor linke Hand – Zittern um Daumen.

Nach dem schweren Unfall mit einem offenbar gekauften Böller am Wochenende in Bruck an der Mur wurde der ehemalige U21-Teamspieler am Sonntag zehn Stunden lang von drei Chirurgen operiert, auch sein Freund, der bei der Knallerei dabei war, aber unverletzt blieb, musste ebenfalls ins LKH: wegen eines schweren Schocks, den der Kicker-Kumpel erlitt. Als der Freund erfuhr, wie schlimm es Andi Schicker erwischt hatte, erlitt er einen Kollaps.

VIDEO: Schicker im Interview

 

Wie die Ärzte am Montag bestätigten, musste die linke Hand des Ex-Ried-Spielers inklusive dem unteren Drittel des Arms amputiert werden.

Weitere OPs. Die Gefäße der rechten Hand dagegen konnten wieder zusammengenäht werden – obwohl der Daumen nur noch an einer kleinen Haut- und Sehnenbrücke gehangen war. Der ehemalige U21-Teamspieler, der jetzt beim SV Horn spielte, wurde am Sonntag zehn Stunden lang von drei Chirurgen operiert. Ob der Daumen hält, wird sich allerdings erst in den kommenden Tagen zeigen – weitere Operationen sind nicht ausgeschlossen.

Kugelbombe. Die Polizei war sich am Montag noch nicht sicher, um welche Art Knallkörper es sich gehandelt hat. Sichergestellte Reste deuten auf eine sogenannte Kugelbombe“ eines deutschen Herstellers hin. Mit der Firma wolle man nun Kontakt aufnehmen. Auch die Befragungen des Freundes von Schicker könnten Licht in die Böller-Tragödie bringen.



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