Der Kampf gegen den großflächigen Waldbrand nördlich von Graz ist am Freitag weiter geführt worden.
Rund 70 Hektar Fläche nordwestlich des Stifts Rein (Bezirk Graz-Umgebung) sind betroffen. In der Nacht wurden Glutnester mit Drohnen aufgespürt und gelöscht. Ein "Brand aus" sei vorerst nicht in Sicht, berichtete Herbert Buchgraber vom Bezirksfeuerwehrverband Graz-Umgebung der APA.
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Rund 100 Einsatzkräfte arbeiteten am Freitag weiter. "Wir haben zum Glück sehr gute Feuerwehren", betonte Buchgraber, sodass die Schichten immer wieder besetzt werden können. Der am 25. April ausgebrochene Waldbrand im Gemeindegebiet von Eisbach-Rein war bereits am Dienstag auf 70 Hektar angewachsen. Seither hat er sich aber auch nicht weiter ausgebreitet. In den vergangenen Tagen wurde das Feuer in dem schwierigen Gelände auch von der Luft aus mit mehreren Hubschraubern bekämpft. Wie lange der Einsatz noch dauern wird, war noch nicht absehbar.
Funke kann Brand auslösen
Das vorhergesagte sonnige, frühsommerliche Wetter dürfte am Wochenende viele Menschen zum Wandern, Spazieren und Erholen in den Wald und die Berge ziehen. Am Donnerstag haben der Österreichische Alpenverein, die Naturfreunde Österreich und die Österreichischen Bundesforste gemeinsam an alle Erholungssuchenden appelliert, besonders achtsam unterwegs zu sein: Schon ein Funke könne bei Trockenheit einen Brand auslösen, wurde betont.