Die Alarmfahndung nach einem Raubüberfall auf einen Innsbrucker Fußpflegesalon ist einem Strafgefangenen zum Verhängnis geworden.
Bei einer Personenkontrolle hatte sich herausgestellt, dass der 22-Jährige nach einem genehmigten Freigang nicht mehr in die Innsbrucker Justizanstalt zurückgekehrt war. Der gebürtige Wiener, der zuletzt in Tirol gelebt hatte, wurde wieder ins Gefängnis zurückgebracht.
Die Suche nach dem Räuber war indes weiter im Gang. Der etwa 50 Jahre alte Täter hatte einen Fußpflegesalon in der Innenstadt gegen 17.35 Uhr betreten und die anwesende Angestellte mit einer Pistole bedroht. Er erbeutete 500 Euro und ergriff anschließend zu Fuß die Flucht. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.
Der Mann ist laut Beschreibung höchstens 160 Zentimeter groß, schlank, hat ein schmales, blasses Gesicht, einen kurzen Bart und kurze, graue Haare. Er trug eine schwarze Sonnenbrille und eine graue Schildkappe ohne Aufschrift sowie eine graugrüne Stoffjacke mit Seitentaschen und Reißverschluss. Es soll sich um einen Inländer handeln.