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Alle Vitrinen zerstört

Überfall auf Juwelier: Kundin mit Waffe bedroht

Quartett stürmte Filiale an Edelmeile.

„Donau an alle: Alarmfahndung nach Überfall auf Juwelier, Ringfahndung 50- Kilometer-Radius“ tönte es um 9.55 Uhr aus dem Funk sämtlicher Streifenwagen in der Landeshauptstadt. Nur eine Viertelstunde zuvor war es mitten in der Innenstadt, an der Nobel-Einkaufsmeile Landstraße, zu einem Raubüberfall auf das Juweliergeschäft Wild gekommen. Vier mit Pistolen bewaffnete Räuber hatten die ­Filiale gestürmt. Während ­einer der Männer eine Angestellte zu Boden riss und die zweite mit vorgehaltener Waffe in Schach hielt, schlugen die anderen drei Täter mit einem Vorschlaghammer die Vitrinen ein und stahlen Uhren und Schmuck. Dann flohen sie in einem grünen VW Vento mit Welser Kennzeichen.

Geschockt. Corinna T. war die einzige Kundin im Geschäft, als der Horror geschah. Die Ansfeldnerin schildert im Gespräch mit ÖSTERREICH die schrecklichen Minuten. „Ich sprach gerade mit der Verkäuferin, als drei Männer herein- stürmten und ,Lay down!‘ riefen“, erzählt die 19-jährige Studentin. „Dann zerstörten sie die Vitrinen mit Hämmern und nahmen den Schmuck heraus. „Als ich kurz nach oben blickte, sah ich, wie einer der Täter eine Pistole in der Hand hielt. Ich hatte panische Angst“, sagt Corinna. Gesprochen hätten die Räuber nichts. Nach zwei bis drei Minuten war der Blitzcoup wieder vorbei. Trotz Großfahndung samt Hubschraubereinsatz fehlt bislang jede Spur von der Bande.

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