Überschwemmungen in Ostösterreich

Unwetter

Überschwemmungen in Ostösterreich

Bach im Bezirk Waidhofen an der Thaya trat über die Ufer. Straßen überflutet.

Ein lokales Unwetter hat Freitag früh im Waldviertel zu Überschwemmungen geführt, teilte NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger mit. Hotspot war Großgerharts im Bezirk Waidhofen an der Thaya, wo der Schirnesbach nach heftigen Regenfällen binnen kurzer Zeit massiv anschwoll und über die Ufer trat.



Straßen überflutet
Straßen wurden überflutet, und von 60 Häusern der Gemeinde standen zehn unter Wasser, darunter auch das Feuerwehrhaus (etwa 30 Zentimeter). Sieben Feuerwehren standen mit etwa 50 Mann im Einsatz, um u.a. Keller auszupumpen. Die Aufräumarbeiten dürften den ganzen Tag dauern.

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    Vermurungen in der Steiermark
    Ein Gewitter, begleitet von intensiven Regenfällen und böigen Wind, hat Freitag kurz nach Mitternacht in der Südoststeiermark für lokale Überschwemmungen, Vermurungen und Sturmschäden gesorgt. Betroffen waren mehrere Ortschaften im Raum Gnas.

    Starkregen mit bis zu 55 Litern pro Quadratmeter ließ Bäche über die Ufer treten und schwemmte Erdmaterial von Äckern in Hanglagen. Mehrere Landesstraßen wurden vermurt. Bei der Ortseinfahrt von Gnas kam eine Lenkerin in den Schlammmassen ins Schleudern und prallte gegen eine Hausmauer – sie blieb unverletzt.

    Schlamm am Hauptplatz
    Die Wasser- und Schlammfluten ergossen sich bis über den Hauptplatz von Gnas. Neun Feuerwehren des Bezirks Südoststeiermark mit rund 70 Einsatzkräften waren ab 4.00 Uhr vor allem damit beschäftigt, vor allem die Straßen und Plätze zu reinigen. Auch waren einige Bäume entwurzelt worden, die Straßen blockierten und von den Helfern entfernt werden mussten.

    Im Freibad von Gnas wurde auf einer Länge von rund 20 Metern eine Stützmauer weggerissen. Betroffen waren auch Hauptschule, Kindergarten und ein Einkaufszentrum. "Es war nicht ganz so arg wie 2011, aber die Schäden waren doch massiv", erklärte Thomas Meier, Sprecher des Landesfeuerwehrverbandes.

    Auch in den Orten Raning, Maierdorf und Poppendorf gab es Schäden. Die Aufräumungsarbeiten wurden in den Vormittagsstunden mit frischen Kräften fortgesetzt und dürften am frühen Nachmittag abgeschlossen sein, hieß es vom Landesfeuerwehrverband.

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    11:12 Uhr: Der Grund für die teilweise heftigen Gewitter war die labile Luftschichtung mit viel Feuchtigkeit aus dem Mittelmeerraum über Österreich. Wie viel Niederschlag gemessen wurde, war lokal sehr unterschiedlich. Laut ZAMG bekam in Litschau im Waldviertel am meisten ab: Seit Donnerstagabend wurden dort 53.5 Liter pro Quadratmeter gemessen.

    10:47 Uhr: Auch in den Orten Raning, Maierdorf und Poppendorf gab es Schäden. Die Aufräumungsarbeiten wurden in den Vormittagsstunden mit frischen Kräften fortgesetzt und dürften am frühen Nachmittag abgeschlossen sein, hieß es vom Landesfeuerwehrverband.

    10:25 Uhr: Heute überwiegt generell zunächst der unbeständige Wettercharakter. Sonne und Wolken wechseln sich dabei ab und wiederholt sind Regenschauer zu erwarten, die besonders im Bergland und im Südosten lokal auch gewittrig ausfallen. Länger zeigt sich die Sonne im Süden, im Laufe des Nachmittags dann auch wieder in der Osthälfte. Dann aber nimmt in Vorarlberg mit Herannahen einer neuen Störungszone die Schauer- und Gewitteranfälligkeit wieder zu. Der Wind bläst im Donauraum und am Alpenostrand lebhaft aus Nordwest bis Nordost, sonst weht er nur schwach bis mäßig. Frühtemperaturen: acht bis 14 Grad; Tageshöchstwerte 16 bis 24 Grad.

    09:57 Uhr: Ein starkes Gewitter hat für Hochwasser und Vermurungen in der Südoststeiermark gesorgt. Betroffen sind zwei Ortschaften rund um Gnas und Gnas selbst. Der Hauptplatz ist vermurt, Bäume wurden entwurzelt und auch die Landesstraßen und ein Einkaufszentrum wurden vom Schlamm bedeckt. Neun Feuerwehren sind im Einsatz.

    09:22 Uhr: Ein lokales Unwetter hat im Waldviertel zu Überschwemmungen geführt, teilte NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger mit. Hotspot war Großgerharts im Bezirk Waidhofen an der Thaya, wo der Schirnesbach nach heftigen Regenfällen binnen kurzer Zeit massiv anschwoll und über die Ufer trat. Mehr dazu hier

    09:00 Uhr: In einem Einfamilienhaus in Maria Bild (Bezirk Jennersdorf) ist es  vermutlich durch einen Blitzeinschlag zu einem Brand gekommen. Der Hausbesitzer, ein nur wenig Deutsch sprechender Italiener, rannte zur Nachbarin als er den Brand bemerkte. Die Frau alarmierte die Feuerwehr, während ihr Sohn bereits mit dem Gartenschlauch die brennende Waschmaschine im Badezimmer löschte, teilte die Feuerwehr Mogersdorf-Ort mit. Der Schaden wird laut Polizei auf rund 15.000 Euro geschätzt. Verletzt wurde niemand. Mehr dazu hier

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