Unglück in Vorarlberg

Reisebus brannte im Tunnel

Die 40 Passagiere konnten zu Fuß flüchten und blieben unverletzt.

Ein tschechischer Reisebus ist am Montagvormittag im 564 Meter langen Tschambreutunnel in Gaschurn (Bezirk Bludenz) in Brand geraten. Vermutlich infolge von Überbelastung platzte ein Reifen auf der zweiten Achse und fing Feuer, teilte die Sicherheitsdirektion mit. Der 25-jährige Buschauffeur konnte die Flammen mit einem Handfeuerlöscher selbst erfolgreich bekämpfen. Wegen starker Rauchentwicklung verließen die 40 Fahrgäste den Tunnel zu Fuß, verletzt wurde niemand.

Beide Räder verloren
Der in Richtung Bielerhöhe fahrende Bus verlor gegen 10.30 Uhr das äußere Rad der Zwillingsbereifung, was vom Busfahrer jedoch nicht bemerkt wurde. Etwa ein Kilometer später platzte im Tschambreutunnel der Reifen des auf der zweiten Achse verbliebenen Rades und begann zu brennen. Wegen der fehlenden Räder streifte die Busachse mitsamt der Bremsanlage auf der Fahrbahn.

Feuerwehr im Großeinsatz
Die Feuerwehr Gaschurn war mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Der Tschambreutunnel musste für drei Stunden gesperrt werden, es wurde eine Umleitung über einen Radweg und eine Gemeindestraße eingerichtet.



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