Masern-Vorfälle in Vorarlberg im Griff

Keine Ausbreitung

Masern-Vorfälle in Vorarlberg im Griff

Die Infektionskrankheit Masern hat sich in Vorarlberg vorerst nicht weiter ausgebreitet. Am Freitag waren neue Fälle aufgetreten.

Zu den am Freitag publik gewordenen sechs Erkrankungen - betroffen sind dabei fünf Kinder im Bezirk Feldkirch - sind über das Wochenende keine neuen Fälle hinzugekommen. "Sowohl im Kindergarten als auch in der Volksschule sind keine weiteren Kinder krank geworden", erklärte am Dienstag Herwig Pfister, leitender Amtsarzt der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch.

Inkubationszeit abgelaufen
Die Inkubationszeit sei am Montag abgelaufen, sagte Pfister. Lediglich in der Familie in Rankweil, in der schon mehrere Kinder an Masern erkrankt sind, werde wohl noch ein Kind krank werden, derzeit bestehe noch Ansteckungsverdacht. Das sei aber zu erwarten gewesen, so Pfister.

90 Prozent der Vorarlberger geimpft
Vorarlberg weise zwar österreichweit die höchste Durchimpfungsrate auf, "zufriedenstellend ist sie aber nicht", betonte der Mediziner. Wenn nicht eine Durchimpfungsrate von 95 Prozent erreicht werde, könne es im Abstand von fünf bis sechs Jahren zu "größeren Ausbrüchen bis hin zu einer Epidemie" kommen. Erstgeimpft - für ausreichenden Schutz sind zwei Impfungen notwendig - seien in Vorarlberg etwa 90 Prozent der Bevölkerung.

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