Weiße Tiger-Babys dürfen bleiben

Prozess abgesagt

Weiße Tiger-Babys dürfen bleiben

Akim, Baghira und Cäsar sind ab 31. März
im „Kamel­theater“ in NÖ zu ­bewundern.

Die bange Frage, ob die drei weißen Tiger-Babys in Österreich bleiben dürfen, erregte im Vorjahr die Gemüter der österreichischen Tierfreunde (ÖSTERREICH berichtete). Hintergrund: der Streit zwischen einem österreichischen Privatzoo und einem deutschen Tiergartenbesitzer. Der Deutsche hatte Anspruch auf die drei kleinen Großkatzen angemeldet.

Am 9. März sollte der Rechtsstreit um die Vierbeiner Akim, Baghira und Cäsar nun ein Ende finden. „Vom Landesgericht erfuhren wir nun, dass der Termin abgesetzt wurde“, teilt Herbert Eder mit, in dessen Privatzoo „Kameltheater“ im niederösterreichischen Mostviertel die „Schmusekatzen“ prächtig heranwachsen. Grund sei ein Richterwechsel, Ersatztermin gäbe es keinen.

„Fest steht jedoch, dass die Tigerbabys samt ihren Eltern Samir und Burani ab 31. März wieder täglich in ihren neuen, großen Freigehegen zu bestaunen sind“, freut sich Eder.

Jeder Tiger frisst rund 
ein Kilo Fleisch – täglich
Die kleinen Racker sind jedenfalls quietschlebendig und wiegen 20 bis 30 Kilo. Kein Wunder, verdrückt jedes der „Tigerchen“ täglich ein Kilo Fleisch. Dann tollen sie den ganzen Tag mit Mama Burani in ihren Gehegen herum, schleppen sich abends müde in ihre Höhle, um nach kurzer Reinigungsprozedur tief und fest einzuschlafen.

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