Die Eisheiligen sorgen jedes Jahr für Nervosität bei Gärtnern. Heuer deutet sich jedoch ein anderer Verlauf an – die Kälte könnte deutlich früher kommen.
Ein erster Trend zeigt, dass die typische Maikälte 2026 bereits früher einsetzen könnte. Laut GeoSphere Austria trifft die Abkühlung heuer wohl schon Ende April ein – und nicht erst rund um die Eisheiligen.
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Grund dafür ist laut Experten auch der Klimawandel. Dieser sorgt dafür, dass sich typische Wetterphasen verschieben. „Das muss man berücksichtigen“, heißt es dazu.
Eine klare Prognose ist aktuell noch nicht möglich, dennoch zeigt sich bereits ein Trend: Das Hochdruckgebiet, das derzeit für sonniges Frühlingswetter sorgt, wird sich Mitte der kommenden Woche verabschieden.
Kalte Nächte im Anmarsch
Mit dem Wetterumschwung kommt Wind auf, der die Wolken vertreibt. Die Folge sind klare Nächte – und damit sinkende Temperaturen. Das passiert allerdings rund eine Woche vor dem ersten Eisheiligen.
Ein drastischer Temperatursturz wird jedoch nicht erwartet. Am Wochenende könnten lokal sogar bis zu 25 Grad erreicht werden. „Die Temperatur wird zwar sinken, aber nicht dermaßen stark.“
Frost bleibt begrenzt
Vor allem in höheren Lagen ist weiterhin mit Frost zu rechnen. Im Flachland dürfte sich die Lage hingegen entspannter zeigen, längere Frostperioden werden derzeit nicht erwartet.
Robustere Pflanzen können laut Einschätzung bereits ins Freie gestellt werden, empfindlichere sollten nachts weiterhin geschützt bleiben. Wie sich die Temperaturen entwickeln, hängt auch von der Bewölkung ab.
Auch Regen in Sicht
„Wenn Wolken durchziehen, werden die Tage zwar nicht so strahlend sonnig, die Nächte dafür auch nicht so kalt“, erklärt Andreas Tröscher von GeoSphere Austria.
Zusätzlich könnte der Wetterumschwung zumindest regional Niederschläge bringen. Damit würde sich auch die zuletzt anhaltende Trockenheit etwas entspannen.