Ein lokaler Getränkeproduzent wettert: Die Stadt Krems soll in der Errichtung der neuen Badearena regionale Betrieb bei neuer Badearena einfach ignoriert haben.
Aufregung in Krems: Stefan Neger, Chef des Mauterner Getränkeherstellers Wachauer Getränke, ist stinksauer auf die Stadt - und macht seinem Ärger in einem Brief an die Stadtpolitiker Luft! Sein Vorwurf: Bei der Ausschreibung für die Getränkeversorgung der neuen Badearena sei er "einfach übergangen" worden - zugunsten eines internationalen Großkonzerns ohne jede regionale Verbindung. Neger habe von der angeblichen Vergabe nur über Umwege erfahren. Eine Chance, selbst ein Angebot zu legen, soll er nie bekommen haben. Regionale Anbieter würden offenbar nicht wertgeschätzt, so sein bitteres Fazit.
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Externe Vergaben
Rückendeckung bekommt Neger vom freiheitlichen Stadtrat Christoph Hofbauer - der schlägt in dieselbe Kerbe: Heimische Betriebe dürften nicht übergangen werden, während externe Konzerne den Auftrag kassieren. Ein Skandal, findet die FPÖ! Und der Fall weckt unangenehme Erinnerungen: Erst im September 2024 beschwerte sich die Kremser Werbeagentur Studio Ideenladen, beim Markenentwicklungsprozess für die Badearena nicht berücksichtigt worden zu sein. Den Zuschlag hatte damals ein Tiroler Unternehmen erhalten.
Bad-Chef völlig verdutzt - und winkt ab!
Doch Freizeitbetriebe-Chef Roland Dewisch versteht die Aufregung überhaupt nicht! Seine Ansage ist klar: Es gebe noch gar keine Entscheidung darüber, wer die neue Badearena mit Softdrinks beliefern werde. Lediglich beim Bier stehe bereits fest, dass die Zwettler Brauerei zum Zug kommt. Für die Getränkeversorgung sei auch keine eigene Ausschreibung geplant - das übernehme die Einkaufsorganisation Hogast. Und Neger? Der sei herzlich eingeladen, ein Angebot einzureichen! Regionalität sei der Stadt zwar wichtig - aber kein Freifahrtschein. Die Konditionen müssten eben stimmen.