Wiener Linien

Corona-Bilanz

105.000 Masken-Muffel in Wiener Öffis

Erste Corona-Bilanz der Wiener Linien: Viele Masken-Einsätze, weniger Fahrgäste.

Wien. Die Jahresbilanz der Wiener Linien, die Öffi-Stadtrat Peter Hanke und Geschäftsführer Günter Steinbauer vorlegen, ist wegen Corona durchaus zwiespältig:

Die Zahl der „Stammkunden“ – Jahres- und Semesterkarten plus Top-Jugendticket – blieb mit 1.079.000 fast gleich. Allerdings sank die Fahrgastzahl um 40 Prozent auf 574 Millionen, was auf Homeschooling und einen 80-prozentigen und einen 60-prozentigen Einbruch während der Lockdowns zurückzuführen ist. Der Ticketverkauf brach mangels Touristen bei Einzelfahrten um 110 Mio. Euro ein, von denen die Stadt 75 Mio. Euro trägt, damit der dichte Takt der Zeit vor Corona beibehalten werden kann.

Enorm viele Ansprachen, nur 380 Maskenstrafen

Disziplin. Seit Juli gab es bereits 105.000 Ansprachen wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht, die freilich nur in 380 Strafen (50 Euro plus Rauswurf aus der U-Bahn) mündeten, weil die Fahrgäste letztlich doch diszipliniert waren. Das Security-Personal werde jetzt von 130 auf 145 MitarbeiterInnen aufgestockt. Hanke sprach den 8.700 Öffi-Mitarbeite­rInnen seinen Dank aus: „Sie haben dafür gesorgt, dass Wien mobil bleibt.“

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