Nach dem Spar-Schock kommt die Erleichterung! Die Wiener Bezirksbudgets wurden heuer eingefroren – doch 2027 dreht Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) den Geldhahn wieder auf.
Satte 27 Millionen Euro mehr sollen die Bezirke im kommenden Jahr bekommen – das sind knapp zehn Prozent des gesamten Bezirksbudgets! Ludwig kündigte den Geldsegen persönlich im Gemeinderat an.
Zu Investitionen animieren
Ein wesentlicher Hebel dabei: Der Förderanteil für Investitionsprojekte aus dem sogenannten Topf 5b wird von 40 auf 60 Prozent angehoben. Damit sollen die Bezirke gezielt zu langfristigen Investitionen vor Ort animiert werden.
Bezirke sollen über Verwendung selbst entscheiden
Ludwig gibt sich kämpferisch: "Investitionen in den Bezirken sind Investitionen in die Lebensqualität – und genau das setzen wir fort!" Die Bezirke sollen dabei weiterhin selbst entscheiden können, wofür das Geld ausgegeben wird. Lediglich bei großen Projekten wie Schulsanierungen macht eine gemeinsame Vorgangsweise laut Ludwig mehr Sinn.
Selbst FPÖ lobte
Überraschend: Ludwigs Ankündigung kam im Gemeinderat parteiübergreifend gut an. Selbst FPÖ-Mann und Ex-Simmeringer Bezirksvorsteher Paul Stadler nannte die Maßnahme "lobenswert". Die Erhöhung des Fördersatzes soll noch heute von der zuständigen Lenkungsgruppe offiziell beschlossen werden.