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"Umfrangreiche Menschenrettung"

Brand in Wien: Dramatische Rettung vor Flammen

Mehrere Hausbewohner bei Brand in Wien verletzt – Fluchtweg wegen des verrauchten Stiegenhauses abgeschnitten.

Wien. Am Freitagnachmittag wurde die Wiener Berufsfeuerwehr zu einem Großbrand in einem Mehrparteienwohnhaus am Sebastianplatz im 3. Bezirk alarmiert. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort schlugen bereits Flammen aus dem Fenster einer Wohnung. Wie der Feuerwehrsprecher gegenüber oe24 bestätigte, kam es zu einer "umfangreichen Menschenrettung". Den zahlreichen Mietern am Sebastianplatz war laut Jürgen Figerl durch das verrauchte Stiegenhaus der Weg ins Freie abgeschnitten, sie mussten über die Fenster mit Schiebeleitern sowie mit Fluchtmasken in Sicherheit gebracht werden. 15 Personen wurden vom Katastrophenzug der Berufsrettung betreut und zwei davon mit einem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Spitäler gebracht, wie Rettungssprecherin Corina Had gegenüber oe24 bestätigt.

Eingeschlossene von Atemschutztrupps gerettet

Gegen 15.30 Uhr war die Feuerwehr gerufen wurden, die Alarmstufe 2 ausrief und mit 60 Personen sowie 14 Fahrzeugen ausrückte. Beim Eintreffen schlugen bereits Flammen aus der betroffenen Wohnung im ersten Obergeschoß und das Haus war sehr stark verraucht, berichtete Figerl. Man begann sofort mit der Menschenrettung: Einerseits benutzte man Schiebeleitern, um die Eingeschlossenen in Sicherheit zu bringen, aber auch mit Fluchtmasken bargen die Atemschutztrupps die Betroffenen.

Die genaue Zahl der Geretteten war vorerst unklar, aber es waren zahlreiche Bewohner in dem sechsstöckigen Gebäude. Kurz vor 16.00 Uhr konnte Brand aus gemeldet werden. Die Ursache des Feuers müsse noch ermittelt werden, so Figerl.

Video zum Thema: Jürgen Figerl über den Brand in Wien
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