Corona-Leugner arbeiteten beim Heer

Rechtsradikale drohten Regierung

Corona-Leugner arbeiteten beim Heer

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Corona-Leugner planten Anschläge auf die Polizei. Drei davon waren beim Heer.

Wien. „Es ist kaum zu fassen, was hier von Corona-Leugnern versucht wurde“, sagte Innenminister Karl Nehammer nach sieben Razzien bei Corona-Leugnern und Rechtsextremen in Oberösterreich, bei denen Anschlagspläne für den 15. Mai sowie ­Molotowcocktails, drei Schusswaffen und Munition entdeckt wurden: „Die Täter müssen mit voller Härte des Rechtsstaates bestraft werden.“

Wie nun bekannt wurde, arbeiteten drei der Verdächtigen, gegen die die Staatsanwaltschaft Ried wegen des Verdachts des verbrecherischen Komplotts ermittelt, beim Bundesheer: zwei als Soldaten, einer als Amtsdirektor.

Gezielte Angriffe. In einem entschlüsselten Chat auf Telegram offenbarten die Corona-Leugner radikale Inhalte sowie Terrorfantasien und drohten: „Die Regierung muss hängen.“ Wie berichtet, sollen die Personen aus der rechten Szene zudem geplant haben, bewaffnet zu Corona-Demos zu reisen und dort mit Nägeln gefüllte Splitterbomben gezielt auf Polizisten zu werfen.

Corona-Leugner arbeiteten beim Heer
© LPD
Soldaten. drei Verdächtige waren beim Heer. Waffen wurden sichergestellt.

Ihre Pläne wurden jedoch durch die Razzien am 14. Mai durchkreuzt.

  

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