Gefasst: Vater bot Kinder im Internet an

Missbrauch

Gefasst: Vater bot Kinder im Internet an

Ein verhafteter Bosnier missbrauchte Kinder und bot sie Pädophilen an.

NÖ/Wien. Da wurde selbst hartgesottenen Ermittlern des LKA Niederösterreich übel: Sie forschten einen Bosnier aus, der sich nicht nur selbst brutal an Kleinkindern vergangen hat, sondern auch die sechsjährige Tochter eines befreundeten Ehepaares an Pädophile im Internet anbot. Der 44-Jährige wurde auf offener Straße in Wien-Landstraße festgenommen, er war mit einer geladenen Pistole bewaffnet.
 
Von einem „erschreckenden Fall“ sprach LKA-Chef Omar Haijawi-Pirchner am Donnerstag in St. Pölten. Der Bosnier soll nicht nur über Jahre seine inzwischen erwachsenen Töchter mehrmals wöchentlich geschändet haben. Auch der neunjährige Sohn wurde zum Opfer seiner brutalen Übergriffe. Die inzwischen Siebenjährige aus dem Bekanntenkreis soll er mit Alkohol betäubt haben, bevor er sich an dem Mädchen verging.
 
Hinweise auf dieses Kind brachten den Fall im De­zember ins Rollen. Der 44-jährige Familienvater hatte das Kind auf einem Sexportal „gegen Entgelt für die Vornahme sexueller Handlungen in Niederösterreich“ angeboten. Beim Referat Sexualstraftaten und Kinderpornografie des Bundeskriminalamtes ging daraufhin ein anonymer Hinweis ein.
 
Auf dem Handy des 44-Jährigen wurden Video- und Bilddateien mit der pornografischen Darstellung Minderjähriger sichergestellt. Als Absender und Empfänger sind laut LKA in Wien, Nieder- und Oberösterreich fünf Männer im Alter von 28 bis 55 Jahren ausgeforscht worden. Erhebungen zu möglichen weiteren Opfern und Beschuldigten in dem Fall dauern an.

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