Illegales Rennen endet in Haltestelle

Wien

Illegales Rennen endet in Haltestelle

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17-Jähriger ohne Schein, aber mit Schreckschusspistole unterwegs.

Zwei 17-jährige Burschen und ihre Freundinnen (16 und 15) waren in der Nacht auf Samstag mit einem Mercedes CLS gegen 2.15 Uhr auf dem Gürtel unterwegs und lieferten sich laut Zeugen ein illegales Straßenrennen.

Polizei davongefahren

Beamte des Stadtpolizeikommandos Josefstadt verfolgten die zwei Fahrzeuge. Als die Polizisten versucht hatten, die Fahrzeuge mittels Blaulicht und Folgetonhorn anzuhalten, beschleunigte einer der Lenker (17).

Der männliche Lenker fuhr den Währinger Gürtel in Fahrtrichtung Spittelau und missachtete dabei mehrere rote Ampelphasen. Im Bereich der Kreuzung Währinger Gürtel mit der Nußdorferstraße verlor der 17-Jährige die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit einem Geländer der dortigen Straßenbahnhaltestelle.

Zwei Frauen konnten sich nur mit Sprung retten

Dabei baute sich das Auto mit den vier serbischen Migrantenkindern im Bereich einer Haltestelle bei der Nußdorfer Straße Kreuzung Währinger Gürtel. Zwei an der Haltestelle wartende Frauen (27 und 26) konnten sich im letzten Moment mit einem Sprung aus der Gefahrenzone retten.

Weihnachtswunder: keine Verletzten

Wie durch ein Wunder wurden weder die beiden Wienerinnen noch die vier Teenager verletzt. Der 17-jährige Lenker hat keinen Führerschein. Das Auto hat er sich angeblich unerlaubt von einem Arbeitskollegen seines Vaters "ausgeborgt".

Teenager ohne Führerschein

Der 17-Jährige besitzt keine gültige Lenkberechtigung und wurde zudem wegen diverser Verwaltungsübertretungen angezeigt. Im Fahrzeug konnten die Beamten eine Schreckschusspistole sicherstellen.

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