Insider packt aus: So geht es mit Uber weiter

Bangen um Uber in Wien

Insider packt aus: So geht es mit Uber weiter

"Die Zahl der Uber Fahrer sind in Wien deutlich gesunken."

Im April hatte das Wiener Handelsgericht entschieden, dass UBER nur Fahrten vermitteln dürfe, wenn die Fahrer in ihrer Rolle als Mietwagenunternehmen immer von ihrer Firma aus wegfahren. Wenn UBER-Fahrer von unterwegs aus Kunden aufnehmen, sei das unrechtmäßig. Daraufhin hatte UBER zwei Tage den Betrieb in Wien eingestellt, Änderungen am System gemacht und Berufung gegen das Urteil eingelegt. Diese wurde abgewiesen - oe24 berichtete. 

Uber bleibt nur noch Gang vor OGH

Nachdem das Oberlandesgericht (OLG) Wien am Montagabend die Einstweilige Verfügung (EV) des Handelsgerichts gegen Uber, die Ende April verhängt wurde, bestätigt hat, bleibt dem US-Unternehmen nur noch eine Möglichkeit, das drohende Verbot abzuwehren. Konkret kann Uber gegen diese Entscheidung nur noch den OGH anrufen. 

Insider packt aus: So geht es mit Uber weiter

Seit den gerichtlichen Problemen, kämpft der Fahrdienstanbieter aber auch mit zu hohen Stornierungsraten, wie ein Uber-Insider gegenüber oe24 auspackt. "Seit Anfang Juli hat Uber mehreren Fahrern den Account für bestimmte Zeit, wegen hoher Stonierungraten, gesperrt. Das fängt zuerst mit einem Tag an, danach für eine Woche. Die Zahl der Uber Fahrer sind in Wien deutlich gesunken."

Uber lege nicht mehr soviel Wert auf seine Fahrer wie früher, sagt der Mann, der unbekannt bleiben möchte (Anm. Name der Redaktion bekannt). "Wenn Uber weiter auf diesem Kurs geht wird Uber bald keine Fahrer haben, die für Uber Aufträge machen ...“, zeichnet der Insider ein düsteres Bild über die Zukunft des Fahrdienstanbieters.  

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