Karl-Schwed-Gasse

Kreuzung gesperrt: Unfall-Hotspot in Liesing wird entschärft

Liesing zieht einen Schlussstrich unter die gefährlichen Zustände in der Karl-Schwed-Gasse. Weil es an der Kreuzung zur Friedensstraße immer wieder krachte, wird der Bereich nun baulich umgestaltet. 

In Liesing geht es einem berüchtigten Unfall-Hotspot jetzt ordentlich an den Kragen. Die Rede ist vom Kreuzungsbereich Friedensstraße Friedensstraße und Karl-Schwed-Gasse, der in den vergangenen Jahren immer wieder Schauplatz für schwere Kollisionen war. Damit dort in Zukunft die Reifen nicht mehr so oft quietschen, setzt der Bezirk auf eine bauliche Radikalkur.

Ab dem 24. März rücken die Bautrupps an, um den Bereich mittels einer Fahrbahnaufdoppelung anzuheben. Durch diese künstliche Schwelle werden Autofahrer regelrecht dazu gezwungen, vom Gas zu gehen. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer stehe hier laut Bezirksvorstehung absolut im Vordergrund.

Bezirk finanziert Maßnahme

Die Finanzierung des Projekts ist bereits in trockenen Tüchern. "Die notwendigen finanziellen Mittel werden selbstverständlich aus dem Bezirksbudget zur Verfügung gestellt" betont SPÖ-Bezirksvorsteher Gerald Bischof.

Neben der reinen Temporeduktion versprechen sich die Planer durch die Anhebung auch deutlich bessere Sichtverhältnisse. Wenn das Plateau erst einmal höher liegt, nehmen Lenker die Kreuzungssituation viel sensibler wahr und die Bereitschaft zum Anhalten steigt deutlich an.

Autofahrer und Öffi-Nutzer brauchen Geduld

Wer in den kommenden Wochen in diesem Bereich unterwegs ist, muss sich allerdings auf Umwege einstellen. Für die Dauer der Bauarbeiten, die bis Anfang Mai angesetzt sind, bleibt die Kreuzung für den gesamten Fahrzeugverkehr komplett gesperrt.

Der Verkehr wird großräumig umgeleitet. Das hat auch spürbare Folgen für alle, die mit den Öffis unterwegs sind. Die Buslinien 56A, 58B und 60A können ihre gewohnte Route nicht befahren und müssen für die Zeit der Bauphase ebenfalls Ausweichstrecken nehmen.

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