Standesprobleme

"Krieg der Taxler": Wiener Innung schlägt Alarm

Preisdumping, Schwarze Schafe, NÖ-Eindringlinge – die Wiener Taxi-Branche kocht! 

Die Wiener Taxi-Innung ist gelinde gesagt verärgert – und das gleich auf mehreren Fronten! Branchenobmann Resul Ekrem Gönültaş schlägt Alarm und fordert einen radikalen Umbau der Branche. Die Botschaft ist klar: So kann es nicht weitergehen!

Preisdumping zerstört die Branche

Der Wiener Taxi-Tarif wird laut Innung systematisch unterlaufen – durch Preisunterbietungen und Schlupflöcher im System. Gönültaş' Forderung ist eindeutig: Der Wiener Tarif muss die absolute Untergrenze sein – kein Cent weniger! Unfaire Wettbewerbsbedingungen und wirtschaftlicher Druck machen den Fahrern das Leben schwer.

Deutschkenntnisse Pflicht – und längere Ausbildung

Wer in Wien Taxi fahren will, soll das auch können – und zwar richtig! Die Innung pocht auf strengere Prüfungen, eine längere und praxisnähere Ausbildung und einwandfreie Deutschkenntnisse. Wer die Standards nicht erfüllt, habe in Wiens Taxis nichts verloren!

Schwarze Schafe? Raus!

Gönültaş macht keinen Hehl aus seiner Wut auf Kollegen, die die Branche in Verruf bringen: "Schwarze Schafe dürfen nicht länger den Ruf einer ganzen Branche beschädigen!" Wer sich nicht an die Regeln hält, soll härtere Kontrollen und spürbare Konsequenzen kassieren. Kein Pardon mehr!

NÖ-Taxis raus aus Wien!

Besonders brisant: Die Wiener wollen Taxis aus Niederösterreich aus der Bundeshauptstadt verbannen! Wer etwa mit Schwechater Kennzeichen in Wien Fahrgäste aufnimmt, soll das künftig nicht mehr dürfen. Die Begründung: Nur Wiener Taxler unterliegen den Wiener Qualitätsstandards und Kontrollen. Punkt!

App-Betrug müsse aufhören

Auch bei den Vermittler-Apps läuft einiges schief: Falsche Fahrer-Identitäten in Apps sind laut Innung ein massives Problem. Die Forderung: Vermittler müssen der Stadt regelmäßig Lenkerdaten melden – nur so seien wirksame Kontrollen überhaupt möglich! Die Wiener Taxler haben genug – jetzt wollen sie Taten sehen!

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