Robert K. prahlte mit Tat

Mädchen-Mord: Robert K. hatte drei Mitwisser

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Neueste Enthüllungen im Fall Hadishat lassen nicht nur die Anwälte erschaudern.

Wien. Wie ÖSTERREICH berichtete, soll es mindestens drei junge Leute geben, die wussten, wer den entsetzlichen Mord an der 7-jährigen Hadishat in Wien-Döbling begangen hat, sich aber niemandem anvertrauten. Dabei soll es sich um einen 11-jährigen Nachbarsbuben handeln, der kurz nach der Bluttat an der Tür der Horror-Wohnung angeläutet hat – und reingelassen wurde. Dann soll ihm Robert K. die Leiche gezeigt (und dem Burschen nichts angetan) haben. Der Mitwisser durfte gehen – und bewahrte sein schreckliches Wissen nur für sich. Außerdem soll der Gymnasiast Robert K. den Mord zwei Mitschülern gestanden haben, die das Ganze aber als einen schlechten Witz abtaten. Der Anwalt der Opfer-Familie Niki Rast ist entsetzt: „Was ist bloß mit den Kindern los? Sind die von Fernsehen, Video und Computerspielen schon so abgestumpft?“

Roberts Anwältin Liane Hirschbrich hält sich über die neuen Details, mit denen die Polizisten den 16-Jährigen am Mittwoch konfrontierten, zurück: „Mein Mandant hat mir nicht erlaubt, darüber zu sprechen.“ Es gilt die Unschuldsvermutung.

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