Polit-Debatte um Drogen-Hotspot

Mariahilf: Drogen-Szene außer Kontrolle

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Nachdem sich ein Mädchen (6) an einer Drogen-Spritze verletzte, wird nun heftig diskutiert.

Mariahilf. Die Situation rund um das Suchthilfezentrum  Jedmayer ist offenbar völlig außer Kontrolle ge­raten: Wie berichtet hat sich ein sechsjähriges Mädchen im Minna-Lachs-Park – in unmittelbarer Nähe der Drogenszene am Westbahnhof und in der Gumpendorfer Straße – an einer gebrauchten Drogenspritze verletzt. Ob es zu einer gefährlichen Infektion kam oder nicht, steht noch nicht fest.

Auch am Samstag bot sich FPÖ-Gemeinderat Leo Kohlbauer bei einem Lokalaugenschein im Minna-Lachs-Park sowie im Fritz-Imhoff- und im Franz-Schwarz-Park ein erschreckendes Bild: Suchtkranke hinterließen wieder ihre Spritzen. Als wäre dies nicht genug, verrichtete eine Suchtkranke vor den Augen der Anwesenden „ihr großes Geschäft“. Auch Bedienstete der Suchthilfe Wien waren vor Ort sichtlich machtlos in der Handhabe der Situation. Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) erklärte, dass Mariahilf mehr Polizei brauche, ÖVP-Nationalrat Karl Mahrer fordert indes eine Verkleinerung des Suchthilfezentrums.

Forderung. FPÖ-Mann Kohlbauer reicht es: „Die Zustände sind nicht mehr tragbar. Rumelharts Forderung nach mehr Polizei ist eine Blendgranate, noch vor einem Jahr hat er diesbezügliche Anträge der FPÖ abgelehnt.“ Außerdem würden die Bezirksbeamten bereits durch Dutzende Polizisten der Bereitschaftseinheit täglich unterstützt. Kohlbauer fordert ein weiteres Mal die sofortige Schließung des Suchthilfezentrums. 

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