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Mieten: Nächster Preis-Schock

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150.000 Wiener MieterInnen zahlen um rund 450 Euro pro Jahr mehr fürs Wohnen.

Wien. Auf 150.000 Wiener MieterInnen im Altbau kommen heuer gleich mehrere Erhöhungen zu. Nach Sprüngen im April und Juni dürften die Kategoriemieten – ausgelöst durch die Juli-Inflation – mit November bzw. Dezember ein drittes Mal steigen, befürchtet die Arbeiterkammer (AK).

Dritte Welle. In nur sieben Monaten würden die Kategoriemieten damit insgesamt um mehr als 16 Prozent steigen, so AK-Wohnexperte Thomas Ritt.

Anders als die Richtwertmieten, die im Prinzip alle zwei Jahre per 1. April an die Inflation angepasst werden, verteuern sich die Kategoriemieten in Altbauten immer dann, wenn das durchschnittliche Preisniveau seit der letzten Erhöhung um fünf Prozent gestiegen ist. Auch bei vielen freien Mieten gibt es eine entsprechende Regelung. Die Erhöhung im Juni war durch die Inflationszahl aus dem Februar ausgelöst worden. Die dritte Erhöhung würde sie für Neuverträge dann ab 1. November, für bestehende ab 1. Dezember schlagend.

450 Euro pro Jahr. Laut AK bedeuten drei Erhöhungen für einen durchschnittlichen Miethaushalt (etwa 70 Quadratmeter) Mehrkosten von 450 Euro im Jahr. Die AK fordert daher erneut, dass Mieten nicht öfter als einmal im Jahr erhöht werden und die Er­höhung auf zwei Prozent begrenzt werden soll.

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