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Verwirrung über Parken in Wien

Parkpickerl-Chaos: Frotzelei quer durch Wien

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Ein Fleckerlteppich mit lauter unterschiedlichen Parkraumregeln überzieht Wien.

Gestern preschte der 15. Bezirk mit Extraregeln beim Parken vor. Rund 100 Stellplätze werden für die nächsten sechs Monate in der Zeit von 18 bis 8 Uhr für Anwohner reserviert. In der übrigen Zeit sind sie dann wieder von bezirksfremden Autofahrern benutzbar. So praktisch das für die dort lebenden Personen sein mag, so undurchsichtig wird das Parken für Ortsfremde in Wien.

Verwirrung. In 19 der 23 Bezirke gibt es Kurzparkzonen, aber nicht im ganzen Bezirk. Simmerings Bezirkschef Paul Stadler (FPÖ) führte das Pickerl im Zentrum und um U3-Stationen ein. Einer Ausweitung steht er nicht ablehnend gegenüber. Das hängt laut Stadler von der Donaustadt und Schwechat ab.

Rollt die Lawine? Donaustadt-Bezirkschef Ernst Nevrivy (SPÖ) betont, "dass ich weiter an einer wienweiten Lösung interessiert bin. Sollte sich darüber hinaus in Simmering und Schwechat beim Parken etwas ändern, hätte das direkte Auswirkungen auf meinen Bezirk." Das bedeutet, dass Donaustadt, Simmering und Schwechat entscheidend sind, ob es zu einer wienweiten Lösung kommt.

Strafen im Advent. Zur Adventzeit werden laut ÖAMTC bis zu viermal mehr Pkws abgeschleppt (200). Das kostet 264 Euro. Deshalb: Tafeln in jeder Gasse genau studieren!

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