Mehr Grün

Ramperstorffergasse: Betoninsel wird im Sommer abgerissen

Die Betoninsel in der Ramperstorffergasse zwischen Castelligasse und Viktor-Christ-Gasse ist vielen Margaretnern ein Graus und wird daher im Sommer 2026 abgerissen. 

Die Ramperstorffergasse in Margareten steht vor einer umfassenden Verwandlung. Im Zentrum der Pläne steht die Entfernung der Betoninsel zwischen der Castelligasse und der Viktor-Christ-Gasse. Diese ist vielen Bewohnern in Margareten schon lange ein Dorn im Auge und wird daher im Sommer abgerissen.

Bereits im Jänner gab es eine Informationsveranstaltung für die Anrainer. Dort wurden erste Entwürfe für die Neugestaltung der Gasse gezeigt. In diesen ursprünglichen Plänen waren mehr Platz für Fußgänger sowie drei neue Bäume vorgesehen. Die Bürger nutzten diesen Termin um intensiv über die Pläne zu diskutieren und brachten ihre eigenen Vorstellungen für das Grätzel ein.

Mehr Grünraum gefordert

"Dass die Betoninsel eine Hitzeinsel im Herzen von Margareten ist, war ein großes Thema in den Gesprächen", fasst Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne) die Veranstaltung zusammen. Aus den Gesprächen mit den Anwohnern ging ein klarer Wunsch nach noch mehr Begrünung hervor. Die bisher angedachten drei Bäume waren den Bürgern nicht genug um die Sommerhitze in der Gasse effektiv zu bekämpfen. Der Bezirksvorsteher nahm diese Anregungen auf und ließ die Pläne von den Fachabteilungen noch einmal überarbeiten.

Das Ergebnis dieser Überarbeitung liegt nun vor und sieht eine deutliche Steigerung der Bepflanzung vor. "Es freut mich, dass wir den Wünschen der Bürger nachkommen können und statt der geplanten drei Bäume nun fünf Bäume und zwei Hochstammsträucher gepflanzt werden", erklärt Michael Luxenberger.

Breitere Gehwege und Platz zum Ausruhen

Neben den zusätzlichen Bäumen sieht die finale Planung weitere Verbesserungen für die Lebensqualität vor. Die Fläche der alten Betoninsel wird künftig den seitlichen Gehwegen zugeschlagen. Dadurch werden die Gehsteige in diesem Bereich fast doppelt so breit wie bisher. Auch neue Sitzmöglichkeiten werden geschaffen damit sich die Menschen im Viertel besser erholen können. Auf der Höhe der Viktor-Christ-Gasse entstehen dafür spezielle Aufenthaltsbereiche. "Außerdem berücksichtigt der finale Plan auch die gewünschten Sitzbänke", hält Luxenberger fest.

Optimierungen für den Busverkehr

Auch der öffentliche Verkehr wurde bei der Umgestaltung berücksichtigt. Die Fahrbahn wird verbreitert damit die Busse der Wiener Linien in beide Richtungen problemlos aneinander vorbeifahren können. Zudem wird die Ladezone für Omnibusse an einen neuen Standort auf der Höhe der Ramperstorffergasse 49 verlegt. Der Wartebereich der Haltestelle wird ebenfalls vergrößert um den Fahrgästen mehr Komfort zu bieten. Die Bauarbeiten für dieses Projekt in Margareten werden im Juli beginnen.

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