S-Bahn-Sperre: Corona-Wirbel um Ersatzbusse

Kein Abstand und wenig Masken

S-Bahn-Sperre: Corona-Wirbel um Ersatzbusse

Die Sperre der S-Bahn in Wien könnte zum Corona-Super-GAU ausarten.

Tag 1 der Sperre der Schnellbahn zwischen Floridsdorf und dem Praterstern, 7.30 Uhr am Bahnhof Floridsdorf, Einstiegstelle für den Schienenersatzverkehr: „Es herrscht dichtes Gedränge, die Babyelefanten sind alle zu Hause geblieben. Es gibt zu wenig Busse und kaum wer hält sich an die Maskenpflicht, weder Busfahrer noch der ÖBB-Einweiser, da sind ja die Fahrgäste noch disziplinierter“, berichtet ein geschockter ÖSTERREICH-Leser. Später am Vormittag schießt ein anderer Leser ein Foto, das die Sorgen um einen Corona-Supercluster in den Ersatzbussen verschärft: Weder Busfahrer noch viele der Fahrgäste tragen Masken.

ÖBB reagieren prompt. „Der Busfahrer ist behördlich dazu nicht verpflichtet“, erklären die ÖBB. Erfolg hatte die ÖSTERREICH-Anfrage im Sinne der Leser dennoch: „Wir werden ab morgen zu Spitzenzeiten eine Taktverdichtung vornehmen, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten wird. Wir fahren jetzt schon im Fünfminuten-Takt.“

Auflauf am Praterstern. Am Nachmittag, als ab 16 Uhr die Pendler in der Gegenrichtung in die Ersatzbusse strömten, zeigte sich am Praterstern, wie notwendig das ist: Trotz schon erfolgter Taktverdichtung war das Gedränge wieder gewaltig …

J. Galley

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