Polnische Spieße

Salmonellen-Schock! Polnisches Ekel-Kebab verseucht Wien

Verseuchtes Döner-Fleisch aus Polen aufgetaucht - jetzt ermittelt das Marktamt! 

Wie oe24 gestern über einen Horror-Fund in Matzen (NÖ) berichtete, ist gerade im Bezirk Gänserndorf großer Aufruhr: Bei einer Routine-Kontrolle durch das Marktamt der Bezirkshauptmannschaft wurde in einem Kebab-Spieß Salmonellen entdeckt! Und das Schlimmste: Das verseuchte Fleisch stammt von einem Wiener Großhändler - der auch an Wiener Döner-Imbisse geliefert hat. Betroffen ist ein 7-kg-Tiefkühl-Hühnerspieß (Chargennummer 008/2026) - und jetzt also der Knalleffekt: das Fleisch wurde aus Polen importiert. Der Großhändler soll sage und schreibe 60 bis 70 solcher Spieße aus Polen bezogen haben!

Marktamt jagt Ekel-Döner durch ganz Wien

Wer aß vom Kebab des Grauens? Rückruf!

Das Wiener Marktamt schlug sofort zu! Noch am Donnerstag wurde der betroffene Großhändler aufgesucht und der Betrieb auf Herz und Nieren geprüft. Fünf bis zehn Proben wurden gezogen - die Ergebnisse laufen noch im Labor. Marktamts-Direktor Andreas Kutheil macht klar: Man arbeite mit Hochdruck daran, die gesamte Kundenliste abzuarbeiten und überall Proben zu nehmen. Ziel sei es, sicherzustellen, dass das verseuchte Fleisch nirgends mehr im Umlauf sei. Auch der polnische Hersteller wurde bereits verständigt. Laut Kundenliste des Großhändlers sind in Wien eine Handvoll Döner-Imbisse betroffen - die werden jetzt alle einzeln überprüft!

Wie kamen die Salmonellen ins Fleisch?

Das ist noch offen! Kutheil erklärt: Fleisch kann auf vielen Wegen kontaminiert werden - durch Berührungen oder Kreuzkontamination etwa. Wichtig zu wissen: Salmonellen sterben erst bei 75 Grad Hitze ab. Wer seinen Kebab also richtig durchgegart bekommt, muss keine Angst haben! Im Prinzip.

SKANDAL-VERDACHT: Tiefkühlware in falschen Fahrzeugen transportiert?

Noch brisanter: Es gibt Hinweise, dass eine mangelhafte Kühlkette beim Großhändler die eigentliche Ursache sein könnte! Branchenkenner berichten, dass Tiefkühlprodukte bei längeren Transportwegen auf minus 18 Grad gehalten werden müssen - der betroffene Großhändler soll jedoch Fahrzeuge ohne Tiefkühlfunktion einsetzen! Eine Anfrage beim Großhändler ist noch offen. Oe24 bleibt für Sie am Thema dran! Bei dieser Geschichte braucht man buchstäblich einen guten Magen.

Fehler im Artikel gefunden? Jetzt melden.
OE24 Logo
Es gibt neue Nachrichten