Drei Monate nach der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana gibt es positive Nachrichten. Mehrere Verletzte konnten die Kliniken bereits verlassen. Dennoch kämpfen einige Betroffene weiterhin mit schweren Folgen.
Die Schweizer Suva-Kliniken melden deutliche Erfolge bei der Rehabilitation der Brandopfer. Insgesamt 16 Verletzte wurden aus den Einrichtungen in Sitten und Bellikon entlassen.
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Die Patienten seien „weitgehend in ihren Alltag zurückgekehrt, haben berufliche oder schulische Tätigkeiten wieder aufgenommen oder finden schrittweise in ihr gewohntes Umfeld zurück“.
Acht Patienten weiter in Behandlung
Aktuell befinden sich noch acht schwer verletzte Personen in Behandlung. Sie erlitten Verbrennungen an bis zu 70 Prozent der Körperoberfläche und werden von hoch spezialisierten Teams in den Suva-Kliniken betreut. Parallel dazu läuft weiterhin die Rückführung von im Ausland behandelten Patienten.
Tragödie in der Silvesternacht
Die Katastrophe ereignete sich in der Silvesternacht in der Bar „Le Constellation“. Insgesamt 41 Menschen kamen ums Leben, 115 weitere wurden teils schwer verletzt. Ermittler gehen davon aus, dass an Flaschen befestigte Feuerwerksfontänen den Brand ausgelöst haben könnten. Diese wurden offenbar zu nahe an eine mit Schaum verkleidete Decke gehalten.