Bub (12) tot: Bim-Fahrer konnte Kind nicht sehen

Schüler beim Queren der Gleise erfasst

Bub (12) tot: Bim-Fahrer konnte Kind nicht sehen

Dem Straßenbahn-Lenker war die Sicht verstellt. Er hatte keine Chance, rechtzeitig anzuhalten. 

Die Tragödie hatte sich Dienstagnachmittag auf der Brünner Straße in Wien-Floridsdorf ereignet. Wie berichtet, wurde ein 12-jähriger Schüler auf Höhe der Jane-Tilden-Gasse beim Überqueren der Gleise von einer Garnitur der Straßenbahnlinie 31 gerammt und zu Boden geschleudert. Der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen.

Nach Ermittlungen des Unfallkommandos der Polizei steht nun fest, dass den Straßenbahn-Chauffeur (23) dabei keine Schuld trifft. Der 23-Jährige, der Richtung Stammersdorf fuhr, konnte das Kind erst im letzten Moment sehen, weil ihm die Sicht durch einen entgegenkommenden Zug verstellt war. Der Lenker leitete eine Notbremsung ein, konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig stoppen. Der Bim-Übergang ist relativ neu und umstritten. Laut Anrainern war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Unglück passiert.

Die Eltern des Buben und der Bim-Fahrer mussten psychologisch betreut werden.

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