Shpock-Gründerin entkam knapp dem Tod

Schock-Erlebnis

Shpock-Gründerin entkam knapp dem Tod

Auf Facebook legte sie nun ihre Geschichte offen und hat eine berührende Botschaft. 

Mit ihrer Idee einer Flohmarkt-App startete Katharina Klausberger durch. Doch jetzt musste sie lernen, dass Erfolg nicht alles ist.

Wie die Unternehmerin auf ihrer Facebook-Seite öffentlich machte, entkam sie knapp dem Tod. Alles geschah am 1. April 2018. Am Ostersonntag besuchte sie gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Armin Verwandte.

Doch als sie, bei ihrer Schwester angekommen, aus dem Auto stieg, wurde ihr schwarz vor Augen. Ihre Erinnerung setzt erst wieder ein, als sie um 23 Uhr am Abend im Klinikum Wels-Grieskirchen.

Sofortige Wiederbelebung

Was in der Zwischenzeit passierte, weiß sie nur aufgrund Erzählungen. Armin dachte zunächst, sie würde lachen, ehe er bemerkte, dass sie nur sehr ungewöhnlich atmete. Ihr Gesicht lief plötzlich gelb, grün und blau an, bis ihr Herz und ihr Atem plötzlich stoppten.

Sofort begann er mit der Reanimation. Ihre Schwester und ihr Schwager eilten zu Hilfe. Armin blies Luft in ihre Lungen. Er habe sie geohrfeigt und angeschrien, dass sie endlich atmen solle.

Defibrillator

Dann kam der Notarzt. Der erste Versuch den Defibrillator einzusetzen, scheiterte. Erst nach weiteren fünf Minuten Herzmassage bekam der Defibrillator endlich das so nötige EKG-Signal. Dann das Aufatmen – im wahrsten Sinne des Wortes. Beim zweiten Versuch atmete Katharina wieder eigenständig.

Mit dem Nothubscharuber wurde sie schließlich ins Spital geflogen. Sie hatte einen Herz-Kreislauf-Kollaps. Dort angekommen soll sie wieder wach gewesen sein, kann sich allerdings nicht daran erinnern. „Stur wie ich bin und weil ich mit der Situation nicht umgehen konnte, fing ich auch gleich eine Diskussion mit den Ärzten an“, so Katharina auf Facebook. Sie wollte sofort wieder gehen, aber die Mediziner ließen nicht locker und gaben ihr ein Beruhigungsmittel, um sie gründlich durchchecken zu können.

Wichtige Botschaft

Damit so etwas nicht wieder passieren kann, wurde ihr ein S-ICD eingesetzt. Das ist ein implantierbarer Defibrillator.

Allerdings hat Katharina durch diesen Vorfall auch eines gelernt: wie wichtig Reanimation sein kann. Sie macht darauf aufmerksam, dass bitte jeder sich informieren solle, wie man andere wiederbelebt. Ihren Lebensmut hat sie durch dieses Erlebnis nicht verloren. „Scheu keine Herausforderungen, sondern stell dich ihnen und gib niemals auf. Jede Herausforderung, die du meisterst, wirst du stärker. Denk positiv. (…) Pass auf dich auf. Strebe nach dem Besten. Mach alles mit Leidenschaft und deinem Herzen. Genieß die kleinen Dinge, die du jeden Tag erlebst“, so Katharina.