Skandal um Punsch-Stände trotz Lockdown

Lange Warteschlangen in der Wiener City

Skandal um Punsch-Stände trotz Lockdown

Trotz Lockdown drängen sich Menschenmassen vor den Punschständen.

Die weihnachtliche Stimmung und vor allem die Punsch-Stände wollen sich die Wiener trotz Lockdown offenbar nicht nehmen lassen. Wie am vergangen Weekend pilgerten sie auch am ersten Adventswochenende zahlreich zu den Punschständen in der City.

© TZOE/Tobi Bauer

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Bei einem Lokalaugenschein im Museumsquartier fiel auf, dass enorm viele Menschenmassen unterwegs waren. Auch beim Meinl am Graben ein ähnliches Bild. Trotz Lockdown standen zig Besucher in Reih und Glied in der Warteschlange, um einen Becher Punsch oder Glühwein von einem der Punsch-Stände zu bekommen.

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Punsch-Stände trotz Lockdown: Ist das erlaubt?

Peter Dobcak, Gastroobmann in der Wirtschaftskammer: „Es spricht prinzipiell nichts dagegen – so lange der ­Mindestabstand eingehalten wird.“ Das war aber gestern nicht immer der Fall, berichten Anrainer. Das ist der eigentliche Skandal. Und das alles ohne Masken.

Da Christkindlmärkte nicht öffnen durften, gelten Punschstände als Take-aways. Die Konsumation der Getränke ist erst 50 Meter weit entfernt vom Ausschank erlaubt. Verboten sind Stehtische.

Mehr als fraglich ist auch, ob Punschtrinken ein Grundbedürfnis wie ­Spazierengehen ist – und daher die Ausgangssperre nicht gilt.

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