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Opfer auf die Gleise gestoßen

U-Bahn-Schubser hörte "Stimmen"

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Der Verdächtige stieß einen Passanten (35) vor eine einfahrende U-Bahn: Haft.

Wien. Jener 20-Jährige, der Mittwochmittag in der Station Westbahnhof einen 35-Jährigen, der auf den nächsten Zug wartete, vom Bahnsteig vor eine einfahrende U-Bahn auf die Gleise gestoßen hat, ist psychisch krank. Der Flüchtling aus dem Irak  gab die Wahnsinnstat zu und sagte in seiner Einvernahme, dass er seit elf Monaten in psychiatrischer Behandlung sei und sich verfolgt gefühlt hätte.

Besserung. Wie berichtet, versetzte der 20-Jährige seinem Opfer, einem zweifachen serbischen Familienvater, den er nicht gekannt hatte, einen Stoß. Der Zugführer leitete eine Notbremsung ein, konnte eine Kollision aber nicht mehr verhindern und erfasste den 35-Jährigen. 

Der Passant überlebte den Vorfall nur durch Glück und kam mit mehreren Knochenbrüchen ins Spital. Der Täter, der vom Amtsarzt als hafttauglich eingestuft wurde, sitzt hinter Gittern.
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