Spitzenkunst

UniCredit Bank Austria ist neuer Generalsponsor der Wiener Symphoniker

Die Wiener Symphoniker sind das Orchester der Stadt Wien und bieten höchste musikalische Qualität auf internationalem Spitzenniveau. Mit der UniCredit Bank Austria konnte ein neuer Generalsponsor gewonnen werden.

Die Wiener Symphoniker erhalten mit der UniCredit Bank Austria einen neuen Generalsponsor. Wie Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Dienstag gemeinsam mit Symphoniker-Intendant Jan Nast und UniCredit Bank Austria-CEO Ivan Vlaho bekannt gab, soll dadurch der freie bzw. niederschwellige Zugang zu Konzerten des Klangkörpers unterstützt und erweitert werden. Über die Höhe des Sponsorings habe man Stillschweigen vereinbart, sagte Vlaho auf APA-Nachfrage.

Der Sponsoringvertrag sei vorerst für ein Jahr abgeschlossen worden, man strebe jedoch eine langfristige Zusammenarbeit an, so Vlaho, der Ludwig als "Brückenbauer zwischen Kultur und Wirtschaft" lobte. Die Bank Austria sei ein starker Partner "in herausfordernden Zeiten", freute sich Nast über die Kooperation. Von den jüngst bekannt gegebenen Budgetkürzungen der Stadt Wien, die etwa die Vereinigten Bühnen (VBW) oder das Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker treffen, sind die Symphoniker allerdings nicht betroffen. Wie man seitens des Büros von Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) gegenüber der APA bestätigte, wird das Orchester 2026 mit vorerst 19,115 Mio. Euro gefördert, über Nachträge werde "wie üblich" im laufenden Jahr verhandelt. Laut dem Wiener Kulturbericht des Jahres 2024 erhielten die Symphoniker zuletzt 20,23 Mio. Förderung.

Unterstützung von Prater-Picknick und "Beisl-Konzerten"

Konkret sollen durch das Sponsoring das Prater-Picknick am 1. und 2. Juli, die "Beisl-Konzerte" am 13. Mai in Ottakring, ein Kammerkonzert im von André Heller gestalteten Bank Austria Park im Frühjahr und das Adventkonzert im Stephansdom unterstützt werden. "Vielleicht entstehen auch neue internationale Projekte", blickte Nast hoffnungsvoll in die Zukunft.

Ludwig verwies auf die jahrelange Zusammenarbeit der Stadt Wien mit der UniCredit, etwa bei der Therme Wien, der Klimabiennale, dem Filmfestival am Rathausplatz oder zuletzt dem André-Heller-Park. Dass die Kulturförderung durch private Unternehmen von der Bevölkerung positiv aufgenommen werde, zeige auch eine Umfrage, die die Bank Austria Ende vergangenen Jahres in Auftrag gegeben hat, so Vlaho. Demnach fänden es 74 Prozent der Wienerinnen und Wiener "sehr oder eher wichtig, dass Banken sich sozial und kulturell engagieren".

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