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In der Nacht auf Sonntag

Video zeigt, wie Vandalin Terror-Gedenkstätte verwüstet

Verwüstung am Gedenkort des Terroranschlags in der City: Eine Irre ging in der Seitenstettengasse um.

Wien. Die Polizei musste Sonntagvormittag zum Ort des Terroranschlags in der Seiten­stettengasse in der Wiener Innenstadt ausrücken. Anrufer hatten dabei von einem unfassbaren Akt des Vandalismus berichtet, der die Terror-Gedenkstätte verwüstet haben soll. Der Vater von Neos-Chefin Meinl-Reisinger war ebenfalls Augenzeuge der Zerstörung. Dutzende von Kerzen waren umgeworfen worden.

Überwachungsvideos. Die Ermittler wollten zunächst keine Gerüchte nähren und sprachen sogar davon, dass der Wind die Terror-Gedenkstätte verwüstet oder es eine b’soffene Aktion gewesen sein könnte, sprich ein Sturz. Unter anderem wurde das Videomaterial von der jüdischen Synagoge angefordert.

Video zum Thema: Vandalin zerstört Terror-Gedenkstätte in Wien
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1.000 Euro Belohnung

Am Abend tauchte dann das Video auf – das auch ÖSTERREICH zugespielt wurde –, auf dem ganz deutlich zu sehen ist, wie eine nächtliche Gestalt (vermutlich eine Frau) in dickem Mantel, mit blauer Wollhaube, Corona-Maske und umgehängter großer Einkaufstasche in der Seitenstettengasse zu dem dort aufgestellten Kerzenmeer schritt. Danach warf sie die Kerzen mit gezielten Fußtritten um und verstreute diese am Kopfsteinpflaster — und das mit voller Absicht. Die Polizei wird sie wohl mittlerweile suchen und zumindest wegen Sachbeschädigung Erhebungen durchführen. FP-Gastrosprecher Dietmar Schwingenschrot setzte 1.000 Belohnung für Hinweise, die zur Identität der Täterin führen, aus.

Update: Inzwischen haben fleißige Helfer die Gedenklichter schon wieder aufgestellt:



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