Währinger Straße

ÖSTERREICH-Story sorgt für Wirbel

Währinger Straße: Shops kämpfen weiter

Große Aufregung um Megabaustelle. Der Bezirk sieht aber kein großes Problem.

Währing. In der Währinger Straße gehen momentan die Wogen hoch, Geschäftsleute zittern um ihre Existenz und beklagen mangelnde Information. Der Grund: eine Megabaustelle. Von 22. Mai bis 31. August werden 1.700 Meter Wasserleitungen ­erneuert und zusätzlich Bäume gepflanzt. Von Geschäftstreibenden wird eine Komplettsperre und damit ein Geschäftesterben befürchtet – ÖSTERREICH berichtete. „Man stellt uns von einem Tag auf den anderen vor Tat­sachen“, klagt etwa Edeltraud Wiesner-Tomic von der Splendid GmbH. Kleinbetriebe mache man „ohne Rücksicht kaputt“.

 

Bezirksvorsteherin wehrt sich jetzt

Bezirk. Bezirksvorsteherin Silvia Nossek (Grüne) wehrt sich jetzt. Man versuche, auf dem „Rücken der Geschäftsleute schlechte Stimmung zu machen“, so Nossek. Dabei sei es sogar gelungen, „die Bauzeit wesentlich zu verkürzen“, erklärt sie. Man nütze die Baustelle, um mehr Sicher­heit für Fußgänger zu schaffen. Auch eine neue Ampelanlage bei der Martinstraße sei geplant. Damit sollen neue Baustellen in den nächsten Jahren laut Nossek verhindert werden. Und sie verspricht: „Nach Ende der Bauzeit wird die Verkehrsorganisation genau so sein wie vorher.“


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