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Unheimliche Serie in Wien

Wieder Wohnhaus-Brand in Simmering: Fünf Verletzte, 100 evakuiert

Nur einen Kilometer vom Inferno beim Enkplatz entfernt brannte es in der Lorystraße erneut.

Wien. In der Nacht auf Freitag stand Simmering, und das  nicht einmal eine Woche nach dem Mega-Brand vis-à- vis vom Bezirksamt, erneut im Fokus der Feuerwehr: Kurz nach 1 Uhr in der Früh brach – es muss wohl von Brandstiftung ausgegangen werden – in einem achtstöckigen Genossenschaftsbaus in der ­Lorystraße ein Kellerbrand aus, der immer mehr eskalierte:

Als die Berufsfeuerwehr eintraf, war das am meisten betroffene Stiegenhaus stark verraucht, aus mehreren geborstenen Kellerfenstern schlugen Flammen. Sofort wurde begonnen, die Eingeschlossenen mit Fluchtfiltermasken über die Treppen und mit einer Drehleiter von ­außen in Sicherheit zu bringen. Da sich der Brandrauch auch in benachbarte Stiegenhäuser verschleppte, wurden auch diese Gebäudeteile evakuiert und mehr als 100 Betroffene in Sicherheit gebracht.

© Viyana Manset Haber

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Landeskriminalamt ermittelt Brandursache

Während der Löscharbeiten kam es im Keller zu zahlreichen Verpuffungen, der Brand breitete sich rasant auf den gesamten Keller der betroffenen Stiege aus. Am Ende waren 70 Abteile komplett zerstört.

Die Wiener Linien stellten zwei Straßenbahngarnituren für die geretteten, aber geschockten Menschen zur Verfügung. Dort konnten sie den Einsatz abwarten, bis es um 6 Uhr in der Früh beim vierten Großeinsatz der Florianis in Folge (Novotel, Enkplatz, Karl-Marx-Hof) endlich „Brand aus“ hieß. Das Landeskriminalamt ermittelt.

© Viyana Manset Haber

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