Wirbel um heftiges Gelage

Wiener FPÖ-Chef feierte Corona-Party im Rathaus

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In der Vorwoche wurde bei der Rathaus-FP gefeiert, diese dementiert wortreich.
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Wien. Sein eigentlicher Geburtstag war schon am 14. Februar – im Kreise seiner Parteifreunde hat ihn FP-Obmann Dominik Nepp freilich erst am 19. Februar gefeiert.

Ganzes Rathaus über Corona-Party entsetzt

Alkohol in Strömen. Ein Insider schildert ÖSTERREICH jetzt, wie es dabei zugegangen sein soll: „Der Alkohol ist in Strömen geflossen, Wodka, Bier, Wein und Schampus. Dass das Rathaus rauchfrei ist, wird traditionell in den Räumlichkeiten der FPÖ ignoriert.“ Tatsächlich fanden sich laut Augenzeugen am nächsten Morgen jede Menge leerer Flaschen, ­Zigarettenstummel und sogar ausgedämpfte Zigarren im Müll.

„Im Rathaus herrscht ­jedenfalls Entsetzen, dass bei der FPÖ trotz steigender Infektionszahlen alle Corona-Regeln außer Kraft gesetzt werden. Da trug natürlich niemand eine Maske, die Abstandsregeln wurden ignoriert“, erklärt der Rathaus-Insider.

Die Rathauswache, die für die Sicherheit im Haus zuständig ist, übt in den ­politischen Büros naturgemäß äußerste Zurückhaltung und hat keinen Einsatz in FP-Räumlichkeiten protokolliert, wie es auf ÖSTERREICH-Anfrage heißt.

Nepp: »Umtrunk, aber keine Corona-Party«

Dementi. FP-Chef Dominik Nepp lässt ausrichten: „Wir haben angestoßen, von einer Party war das weit entfernt. Man wird doch noch ein Achterl nehmen dürfen und sich dafür treffen können.“

Die FPÖ-Spitze in Wien hat sich bisher – im Gegensatz zu Bundes-Klubchef Herbert Kickl – in Sachen Corona-Demos sehr zurückgehalten.

Nepp wendet sich jetzt aber offensiv gegen die Schanigarten-Pläne der Stadt: „Man will offenbar den Dauer-Lockdown der Gastro fortsetzen. Das ist ein Wahnsinn und wird zu zahllosen Pleiten führen. Sie sind die Totengräber der Wiener Wirtshauskultur.“

Josef Galley

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