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Kurioser Fehler

Wiener Polizei fahndete nach Youtube-Star als Sex-Täter

Die Staatsanwaltschaft sucht einen Sex-Täter. Mit den Fotos eines falschen Verdächtigen.

Wo gehobelt wird, fallen Späne – Fehler passieren. Doch der Fauxpas, den sich die Wiener Staatsanwaltschaft jetzt geleistet hat, ist unfassbar. Die Ermittler haben am Dienstag Fotos eines verdächtigen Sex-Täters ausgeschickt. Tatsächlich handelt es sich bei dem Abgebildeten um einen völlig unschuldigen jungen Mann aus Kalifornien: Sam A. (23) ist in den USA ein Youtube-Star, der ein bisschen wie Justin Bieber aussieht.

"Wie das passieren konnte, ist mir im Augenblick auch noch schleierhaft", reagierte Polizeisprecher Thomas Keiblinger, nachdem er von ÖSTERREICH auf die schwere Panne aufmerksam gemacht wurde. Zumal das 16-jährige Opfer einer Sex-Attacke am 23. Dezember des Vorjahres in einem Skaterpark in der Carlbergergasse in Wien-Liesing ihren Peiniger auf den Fotos eindeutig identifiziert haben soll.

Das Mädchen und der junge Mann, nach dem gesucht wird, hatten sich übers Internet kennengelernt. Es erscheint möglich, dass der wahre Täter für die Anbahnung der Beziehung die Fotos des Youtube-Stars verwendet hat. Warum dies bei einem persönlichen Kennenlernen nicht aufgefallen sein soll, ist rätselhaft.

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