Wiener wollen Pendler aus Stadt drängen

Kurzparkzonen teurer

Wiener wollen Pendler aus Stadt drängen

Kurzparkzonen ab März 66 % teurer - Im Herbst wird Pickerlzone erweitert. 

Mehr als 15.000 der Tagespendler erreichen Wien aber nur über die Westeinfahrt. Ihnen droht ab September finanzielles Ungemach: Die Wiener Parkpickerlzone wird nach Westen hin erweitert.

Grüne Idee
Bedanken dafür dürfen sich die Pendler bei den Grünen. „Jeder Weg führt zum Parkpickerl“, hatte Grünen-Stadtvize Maria Vassilakou schon vor ihrer Wahl angekündigt. Nun unterstützen selbst SPÖler ihr Anliegen. Die Bezirksvorsteher im Westen Wiens werden das Parkpickerl einführen müssen.

Teure Vorgabe
„Pendler sind gefordert, in westlichen Vororten auch außerhalb des Gürtels zwischen 9 und 22 Uhr andere Parkplätze als bisher zu suchen – oder P&R-Anlagen zu nutzen“, lautet ein guter Rat aus dem Magistrat. Ab September könnten die Bezirke Meidling (12.), Penzing (14.), Rudolfsheim (15.), Ottakring (16.), Hernals (17.) und Währing (18.) als „Sperrzone“ für die täglichen Dauerparker gelten.

Kurzparken
Zudem werden Parkscheine ab März um 66 Prozent auf 2 Euro pro Stunde angehoben. Besser haben es Pendler aus Nord und Ost – Floridsdorf (21.), die Donaustadt (22.) und Simmering (11.) lehnen das Parkpickerl ab.

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