Gottfried Küssel

Wirbel um Ausgang für Neonazilegende

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Verurteilter Neonazi Küssel unterhält bei Häfenausgang Kontakt zu Gesinnungsfreunden.

Der Ausgang Gottfried Küssels zu einem ­EM-Public-Viewing im Juli hat ein parlamentarisches Nachspiel. Küssel wurde wegen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz zu sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt – die Strafe endet regulär Anfang 2019. Eine vorzeitige Entlassung wurde bisher abgelehnt.

Trotzdem konnte sich die Schlüsselfigur der Neonaziszene in der Stiegl-Ambulanz mit Gesinnungsfreunden treffen, wie der grüne Abgeordnete Karl Öllinger betont.

Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) bestätigte den Vorfall – es habe aber „keine Auffälligkeiten“ gegeben. Öllingers Konter: „Ich habe nichts gegen Ausgang. Dass er sich aber mit Neonazifreunden trifft, geht einfach nicht.“(gü)

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