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Junge Ehefrau erstickt

„Wollte nur, dass sie zum Reden aufhört“

Ein Steirer, der seine um 18 Jahre jüngere Frau erstickte, wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt.

Vor den Augen der beiden Kinder (eineinhalb Jahre und sechs Monate alt) soll der 41-jährige Herbert S. seine Frau mit einem Polster erstickt haben. Vor Gericht versuchte der gelernte Tischler, sich selbst als Opfer darzustellen. Man habe nur gestritten, die junge Frau sei oft nächtelang unterwegs gewesen, im Zuge eines Streits mit angedrohter Trennung habe Alexandra endlos lang auf ihn eingeschrien: „Ich wollte nur, dass sie zum Reden aufhört.“

20 Jahre Haft

Da habe er sich auf sie gesetzt und ihr mit der linken Hand den Mund zugehalten. Die 23-Jährige wehrte sich heftig: „Dann hat sie aufgehört.“ Zur Frage der Tötungsabsicht hatten die Geschworenen zwei Fakten zu beurteilen: Erstens verständigte Herbert S. die Rettung erst nach 40 Minuten mit den Worten: „Meiner Frau geht’s nicht gut.“ Andererseits gibt es einen Anruf bei einem Freund wenige Minuten nach der mutmaßlichen Tatzeit. Hier gestand der Angeklagte in breitestem Steirisch: „I hob mei Oide dawirgt.“ Er wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Urteil nicht rechtskräftig.

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