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Protest in Salzburg

Zittern die Festspiele jetzt vor den Klima-Klebern?

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Die Klima-Aktivisten schlugen bereits am Morgen in Salzburg zu. Kommt es nun auch bei den Festspielen zum Eklat?

Mehrere Klimaaktivisten der "Letzten Generation" haben am Montag kurz nach 8.00 Uhr in der Stadt Salzburg die Staatsbrücke und eine Kreuzung beim Nelböck-Viadukt unweit des Hauptbahnhofs blockiert. Insgesamt dürften sich ersten Informationen zufolge sieben bis acht Personen auf der Straße festgeklebt haben. Die Polizei löste die Proteste behördlich auf, nach einer Stunde waren die letzten der Klimaschützer mit Hilfe von Lösungsmittel wieder von der Fahrbahn befreit.

Laut ÖAMTC kam es zu Verzögerungen im Verkehr, Staus gab es lediglich im Bereich der Staatsbrücke. Diese hätten sich aber rasch wieder aufgelöst. In einer Aussendung verteidigte die "Letzte Generation" die Aktion. "Wir wollen dem wohlstands- und demokratiegefährdenden Nichtstun der Regierungen in der Klimakrise nicht tatenlos zusehen." Sie forderten die sofortige Umsetzung der 93 größtenteils einstimmig beschlossenen Empfehlungen des Klimarats.

Nach der Blockade am Morgen wächst nun auch die Sorge vor einer Protestaktion bei den Salzburger Festspielen. Wie berichtet, kam es bereits bei der Jedermann-Premiere zu einer Störaktion der Letzten Generation, nun wird eine neuerliche Eskalation befürchtet.

Video zum Thema: Letzte Generation: Neue Proteste in Salzburg
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